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Exilliteraten im Vormärz (von Pia R. und Annika H.)



Präsentation:
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Epoche:

Der Vormärz

Definition:
Die Zeit zwischen dem Wiener Kongress 1815 und der deutschen Märzrevolution 1848 nennt man Vormärz.

Der Vormärz war eine politisch „ruhige“ Zeit. Der Schein trügte jedoch, denn die Ruhe war unnatürlich. Das Volk war mit der Politik des Deutschen Bundes unzufrieden, was auf die Nicht- Berücksichtigung ihrer Wünsche zurückzuführen war.

Viele Menschen zogen sich aus der Politik ins Privatleben zurück. Es gab aber auch Einzelne, die gegen diese künstliche Ruhe ankämpften, indem sie mit Schriften die politische Opposition unterstützten. Das führte zu Pressezensuren, Amtsenthebungen, Bespitzelung und Überwachung der Universitäten
=>Demagogenverfolgung




Gedichtinterpretation:



Aufbau

- 2 Strophen mit 8 Versen
- Reimschema: a b a b a b c c
- pro Vers ein 5- hebiger Jambus

Inhalt
- Strophen sind inhaltlich zweigeteilt
- erste 4 Verse der 1. Strophe zeigen, dass das lyrische Ich Heimweh hat
- die folgenden 4 Verse beschreiben die Exilsituation
- die ersten 4 Verse der 2. Strophe stellen den Frühling dar, die letzten 4 Verse zeigen auf den kommenden Herbst hin

Stilmittel
- Absolute Chiffre („ ... fremder Sonnenschein“)
- Wiederholung („Ich möchte, ja ich möcht; Mich friert, mich friert; ...zu Hause sein...“)
- Inversion („...wird dem Fremdling er im Herbste geben?“)
- „Widerspruch“ ( „O warme Luft, und doch nicht warm genug,“)
- Chiffre („Verpflanzte Blumen...“ ) - Symbol („junge Sprossen, Schwalben, warme Luft, Kreuz, Totenschrein“)
- Anapher („O Land..., O rebenlaubumkränzter...“)
- Neologismus („Scheidegruß“)
- Vergleich („... wie ein Scheidegruß“)
- Frage („Was wird dem Fremdling er im Herbste geben?“)

Zusammenfassung
Das wertende und empfindende lyrische Ich beschreibt seine Situation im Exil. Obwohl er sich gastlich aufgenommen fühlt, kann er sich in der neuen Heimat nicht richtig einleben (=> Titel).
Die Vermutung, dass das lyrische Ich dem Autor entspricht liegt nahe, da die beschriebenen Empfindungen nur durch persönliches Erleben so emotional dargestellt werden können.