Eine Reise in und aus der Zeit ... mit Albert Einstein
"Wissen allein ist tot, die Schule aber dient den Lebendigen“, meinte Albert Einstein, der nicht nur ein herausragender Wissenschaftler war, sondern es auch verstand, komplizierte physikalische Inhalte an Laien zu vermitteln. In diesem Jahr hat seine weltberühmte Relativitätstheorie 100. Geburtstag, sein Todestag jährt sich zum 50. Mal. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung das offizielle Wissenschaftsjahr 2005 zum „Einsteinjahr“ erklärt
Auch das Albert-Einstein-Gymnasium in Reutlingen wird vom 07. – 18. November 2005 ein Projekt zum Thema „Albert Einstein“ durchführen. Das Projekt soll den Schülern einer 12. Klasse das Leben und Werk Albert Einsteins näher bringen.
Aufhänger: In der Nähe der Erde wird ein Schwarzes Loch entdeckt...Diese Situation spielen Lehrer und Schüler gemeinsam durch. Da die Erforschung des Schwarzen Lochs ein Generationenprojekt ist, sucht die ESA junge Menschen, die mithelfen. Die Klasse bekommt den Auftrag, eine Raumkarte zu erstellen. Hilfe erhält sie aus alten Briefen eines geheimnisvollen Wissenschaftlers, der aus seinem Leben erzählt und seine Theorien erklärt – es ist natürlich Albert Einstein. Gerade der fächerübergreifende Ansatz des Projekts ist dabei besonders wichtig. Schülerinnen und Schüler aus den Fächern Mathematik, Deutsch, Physik, Geschichte, Englisch, Religion, Ethik, Bildende Kunst und Technik werden dabei angesprochen.
Beteiligt sind deshalb auch ca. 20 Lehrerinnen und Lehrer, die in den zwei Wochen gemeinsam unterrichten werden.
Am Freitag, dem 18. November, werden die Schüler abends in festlichem Rahmen ihr Projekt vorstellen. Eingeladen sind Schüler, Eltern und Lehrer in die Aula der Schule. Gezeigt werden die gebauten Modelle und erreichte Ergebnisse mit Hilfe einer computergestützten Präsentation.
Ideengeberin des Projektes ist Melanie Sondershaus, die im FrĂĽhjahr an einem Wettbewerb zu diesem Thema teilnahm und den dritten Platz belegte.
Der Verein Science on Stage Deutschland e.V., die Giesel Medien Gruppe und die Initiative THINK ING. hatten diesen Wettbewerb für Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II im gesamten deutschsprachigen Raum ausgeschrieben. Gesucht wurden spannende Unterrichtskonzepte, die Schülerinnen und Schülern das Werk und Wirken Albert Einsteins vermitteln und gleichzeitig das (natur-)wissenschaftliche Interesse wecken.
Frau Sondershaus bekommt auch die Möglichkeit, die Ideen und Ergebnisse des Projektes auf dem europäischen Bildungsfestival „Science on Stage“ vorzustellen, das vom 21. – 25.11.2005 in Genf am Teilchenforschungszentrum CERN stattfindet.
